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|   | 2008/2009:
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Schwimmwurzel - Beckenfusion - Bestandsumbau - "Fishness" as usual -
Neuzugänge mit Haus und ohne |
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|   | 14.05.2008 |
Nach einem halben
Jahr mal wieder ein Lebenszeichen von meinen Becken ... wobei, richtig muss es
heißen "meinem Becken", denn heute habe ich das kleine Becken
aufgelöst :-( Alle Bewohner (8 übrige Otos sowie reichlich Garnelen
und Schnecken) sind ins große Becken umgezogen, wo es ihnen auch nicht schlecht
gehen wird. Natürlich wird es für die kleinen roten Garnelen schwerer,
sich zu vermehren, da jetzt mehr Fressfeinde im großen Becken sind, aber
die kleinen farblosen Garnelen kommen dort auch zurecht. Vermutlich werden in
wenigen Wochen/Monaten auch nur noch welche von der farblosen Art im Becken sein,
da diese sich von der Population her durchsetzen und die Roten verdrängen
werden. Der Entschluss, das Becken aufzulösen, ist mir nicht leicht gefallen,
schließlich habe ich vor 6 Jahren mit einem 60er meine ersten aquaristischen
Erfahrungen gemacht und seitdem immer ein Becken dieser Größe im Betrieb
gehabt. Tja, seit die Guppy-Zeiten nach den ständigen Seuchen aber vorbei
sind, war das Becken allerdings mehr oder weniger nur noch aus Gewohnheit im Betrieb.
Durch seinen stiefmütterlichen Platz im Arbeitszimmer fand es auch nicht
mehr die entsprechende Beachtung, da Otos zwar nett, aber nicht so rege und farbenfroh
wie Guppies sind. Und insgesamt halte ich so ein Becken mittlerweile eh für
zu klein, um darin ständig Fische zu halten und zum Nachzüchten fehlt
mir aus beruflichen Gründen einfach die Zeit. So kam es also, dass ich im
Zuge weiterer Aufräum-, Wegräum-, Aussortierarbeiten (ich sollte keinen
Urlaub nehmen ;-) auch das kleine Becken abgebaut habe. Die Pflanzen habe ich
weitgehend entsorgt, abgesehen von etwas Büschelfarn, der seit längerem
nur noch auf dem kleinen Becken schwamm, und einem Büschel Javamoos. Schön
war die Zeit... Im großen Becken geht es aber nach wie vor zur Sache.
Vor ein paar Wochen habe ich eine neue Mangrovenwurzel gekauft, aber die schwimmt
nach wie vor auf. Unglaublich! Wäre die nicht so hoch, dass ich sie unter
den Mittelsteg des Beckens klemmen könnte, hätte das gar keinen Sinn.
So geht es aber, auch wenn ich sie nach jedem Wasserwechsel wieder neu platzieren
muss. Kann mich nicht erinnern, mit den vorherigen Wurzeln jemals solche Probleme
gehabt zu haben. Ansonsten bin ich mit den Rautenflecksalmlern immer noch sehr
zufrieden. Aktive, hübsche Fische, die zu meinem Wasser passen. Der restliche
Fischbestand hat sich nicht groß geändert: Immer noch ein einsamer
Trauermantelsalmler, einige Glühlichtsalmler, die beiden Antennenwelse und
das Rudel Corys. Von denen ist allerdings vor ein paar Tagen einer verstorben.
Vermutlich aus Altersgründen, daher mache ich mir da keine Gedanken. Weitere
Pläne betreffend den Fischbesatz gibt es erst einmal nicht. Ach ja, im
Zuge des Einsetzens der neuen Mangrovenwurzel, habe ich die Pflanzen mal etwas
harmonischer "sortiert". Die große Vallisnerie habe ich z.B. entfernt,
ich denke die ist nur was für riesige Zooaquarien. Die Cryptocorynen habe
ich nach links bzw. rechts gepflanzt, so dass in der Beckenmitte Platz für
die wurzeln ist. Den Hintergrund bilden nach wie vor die normalen, kleinen Vallisnerien,
die wachsen wie Unkraut. Bei Gelegenheit mache ich mal ein neues Foto. |
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|   | 17.10.2008 |
Nach Monaten normalen
Beckenbetriebs sind die Fischbestände nach und nach gesunken. Heute morgen
hatte ich noch zwei Otocinclus im Becken (waren im Mai noch acht), acht Rautenflecksalmler
(im Mai 10) und 4 Corydoras (waren vor fünf Monaten noch sechs). Ich vermute,
dass ist normaler Schwund, da grundsätzlich keine Krankheitszeichen an den
Fischen zu erkennen waren und sind. Also bin ich heute beim Frostfutterkauf auf
die Idee gekommen, die Bestände zu ergänzen. Otocinclus gab es leider
nicht, aber ich konnte vier noch recht kleine Rautenflecksalmler erstehen und
acht Corydoras, allerdings keine C. duplicareus. Es sind nun C. schwartzii geworden,
die mir von den angebotenen Arten am besten gefallen haben. Ich schätze,
die werden sich mit den vier Veteranen vertragen, auch wenn es nicht dieselbe
Unterart ist. Auch bei den Pflanzen gab es Verluste. Der Büschelfarn ist
mittlerweile verschwunden, da er im Gegensatz zur Muschelblume zu langsam wächst,
um dem Garnelenfraß zu entgehen. Apropos Garnelen: Die Red Fire Zwerggarnelen
sind mittlerweile auch verschwunden, da sie mit ihrer geringeren Reproduktionsrate
nicht gegen die "normalen" Zwerggarnelen angekommen sind. Das war zu
befürchten, als ich das kleine Becken aufgelöst habe, in dem ja nur
die kleinen roten Garnelen eingesetzt waren. Trotzdem irgendwie schade. Verschwunden
ist auch das letzte Dornauge und damit eine weitere Fischart auf die Liste der
Arten gekommen, die ich nicht mehr pflegen werde. Ich werde wohl zukünftig
bei Salmlern und Welsen bleiben, da die sich am besten halten. Wie zum Beispiel
der einsame Trauermantelsalmler, der seit Monaten als letzter seiner Art seine
Bahnen im Becken zieht. EIne Ausnahme werde ich wohl noch mal machen, wenn die
Glühlichtsalmler ausgestorben sind (was vermutlich noch ein paar Monate dauern
wird). Dann habe ich vor, mal wieder ein paar Guppies einzusetzen, damit ich auch
mal wieder Nachwuchs beobachten kann. Das ist bei den Salmlern noch nicht vorgekommen
und für erfolgreiche Zuchtversuche wie bei den Trauermantelsalmlern damals,
fehlt mir einfach die Zeit und bin ich zu viel unterwegs. Somit ist das Aquarium
in den letzten Monaten leider nicht mehr als ein schöner Blickfang im Wohnzimmer,
den ich allerdings auch nicht missen möchte. Trotzdem ist es natürlich
spannender, Aquarien einzurichten oder Fische zu züchten. Aber wie soll das
funktionieren, bei regelmäßigen 12-Stunden-Arbeitstagen und vielen
beruflichen Reisen? Von daher beneide ich alle Schüler, Studenten, Rentner,
Arbeitslose und Hausfrauen, die die Zeit finden, sich um ihr Hobby Aquaristik
richtig kümmern zu können. Nun denn, ich werde mal versuchen, demnächst
ein paar aktuelle Fotos zu schießen, um zumindest den aktuellen Stand abzulichten.
Ich komme schließlich noch einmal auf das Thema "verschwunden"
zurück, denn auch die blöde, ständig aufschwimmende Mangrovenwurzel
habe ich mittlerweile entfernt. Das war echt zu blöd, nach jedem Wasserwechsel
wieder für Ordnung sorgen zu müssen, weil die Wurzel sich wieder aus
der Halterung gelöst hatte. Jetzt haben die Corydoras am Boden auch viel
mehr Platz. |
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|   | 10.02.2009 |
So schnell ist
schon ein neues Jahr angebrochen. Da ist es mal wieder an der Zeit, dass ich für
die gelegentlichen Besucher ein paar Neuigkeiten berichte. Nur leider gibt es
gar nicht viel zu erzählen (was im Prinzip auch positiv ist, denn das bedeutet
ja auch, dass keine aquaristischen Krisen zu verzeichnen waren). Seit meinem letzten
Bericht gab es auch keine Verluste zu verzeichnen. Die neuen Panzerwelse haben
sich mittlerweile gut eingelebt und oft genug bilden sie auch Grüppchen mit
den Alteingesessenen, obwohl sie nicht zu einer Art gehören. Ein Panzerwelsfoto
ziert nun auch die Startseite. Bei Gelegenheit mache ich vielleicht auch noch
mal neue Fotos, denn ich habe mir kürzlich die erste digitale Spiegelreflex-Kamera
zugelegt. Die ersten Versuche bei der Aquariumsfotografie lassen aber noch nicht
unbedingt bessere Fotos erwarten. Ich hoffe, Übung macht hier den Meister.
Gut an Größe zugelegt haben mittlerweile die zuletzt gekauften
Rautenflecksalmler, sie sind nun schon annähernd so groß wie die erste
Gruppe. Von dieser ziemlich aktiven Salmlerart bin ich nach wie vor begeistert.
Eine neue Feststellung habe ich allerdings gemacht. Zeitweise ist das Wasser
recht trübe, aber ich habe nun festgestellt, dass es immer nach der Fütterung
ist. Dann sorgen die Welse, vor allem die Antennenwelse, für soviel Wirbel,
dass das Wasser durch den aufgewühlten Grund zunächst mal trübe
wird. Nach einiger Zeit legt sich das aber wieder und spätestens vor der
nächsten Fütterung ist das Wasser dann wieder klar. Also alles prima
und ich warte weiter auf Bestandsverluste, damit ich mal wieder Guppys einsetzen
kann. |
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|   | 28.03.2009 |
Endlich habe ich
beim letzten Frostfutternachkauf beim Dehner auch wieder Otocinclus ergattern
können. Ich habe gleich alle 10, die verfügbar waren, mitgenommen, so
dass der Bestand zwischenzeitlich auf 12 gestiegen war. Beim gestrigen Wasserwechsel
fand ich allerdings schon wieder den ersten toten Oto, so dass es nun vermutlich
nur noch 11 sind. Es bewahrheitet sich schon wieder, dass die Otocinclen trotz
Eingewöhnungsphase in den ersten Tagen in einem neuen Becken sehr sterbeanfällig
sind. Das war so, als ich sie zuerst in meinen kleinen Becken gehalten habe, da
starben 4-5 in den Tagen nach dem Einsetzen und genau so war es, als ich die restlichen
Otos nach Auflösung des kleinen Beckens in das große umgesiedelt habe.
Schließlich waren ja nur noch zwei übrig, die wie ein Pärchen
meistens zusammen herum schwammen und in den Wochen der Zweisamkeit durchaus einen
entspannten und keineswegs unglücklichen Eindruck machten. Aber wer kann
sich schon in "Fischpsyche" versetzen? So war es für mich keine
Frage, den Bestand wieder massiv herauf zu setzen, sobald sich beim Futternachkauf
die Gelegenheit bietet. Mal sehen, wie groß die Gruppe nach der anfänglichen
Sterbephase noch sein wird. Beim letzten Dehner-Einkauf habe ich ein Probetütchen
mit Vipan Trockenfutter von Sera erhalten, das ich (bzw. meine Fische ;-) gestern
mal ausprobiert habe. Ich hatte den Eindruck, die Begeisterung beim Fressen war
schon lange nicht mehr so groß, obwohl gerade die Rautenflecksalmler auch
sonst beim Frostfutter eher zu den gierigen Fressern gehören. Jetzt spiele
ich mit dem Gedanken, so ein Trockenfutter mal als Ergänzung zum alltäglichen
Frostfutterspeiseplan zu kaufen. Ich denke zwar, dass die Begeisterung der Fische
zum einen daher rühren kann, dass die Flocken eine seltene Abwechslung zum
sonstigen Frostfutter darstellen und zum anderen natürlich daher, dass die
Fische ähnlich Kindern, die auch jeden Tag nur Pommes mit Bratwurst und Süßigkeiten
essen würden, nicht wirklich wissen, was gut für sie ist. Wenn ich auf
der Packung schon lese "mehrmals täglich füttern", habe ich
den Eindruck, dass sera da eher an die eigene Kasse denkt, als an das unbedingte
Wohl der Fische, denn ich habe in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass
einmal tägliches Füttern mit einem Frostfutterwürfel und ein paar
Futtertabs mehr als ausreicht und die Fische auch nicht zu "Hungerhaken"
werden, wenn sie ein paar Tage lang (z.B. bei Urlaub oder über ein Wochenende)
nichts zu fressen bekommen. Ich habe mittlerweile schon viele Fische kommen und
gehen sehen, aber verhungert ist von denen noch keiner. Außerdem neu
sind Posthornschnecken in meinem Becken. Ein freundlicher Mitleser dieser Seiten
regte den Tausch mit Turmdeckelschnecken an und so machten wir das per Post vor
zwei, drei Wochen, als die Temperaturen wieder deutlich über 0°C lagen.
Neun der zehn auf die Reise geschickten kleinen Posthornschnecken überlebten
die Reise auch, allerdings habe ich sie schon seit zweiten Tag im Becken nicht
mehr gesehen, obwohl ich meine, gut nachgesehen zu haben. Daher führe ich
sie zunächst mal nicht als Bestand auf, solange sich nicht mal wieder ein
Exemplar blicken lässt. Trotzdem ein netter Tausch. Falls also jemand Interesse
daran hat, Schnecken (oder Pflanzen oder kleine Garnelen) zu tauschen, einfach
mal melden. Zu guter Letzt habe ich die Ausrüstung meiner digitalen Spiegelreflexkamera
noch um ein Teleobjektiv erweitert, mit dem sich die Fische einfacher fotografieren
lassen, da ich nicht so nah an das Becken heran muss. Schwierig ist es nur, die
Salmler zu erwischen, da die recht schwimmfreudig sind. Hier mal ein Bild eines
C. duplicareus, das ich ohne Tele nie hätte machen können.

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